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Geschichte und kleine Geschichten aus Medenbach - Wo kann man das Buch kaufen?


Vom Heimatverein liegt das neue Heimatbuch Band II von Dieter Hofmann,

"GESCHICHTE UND KLEINE GESCHICHTEN AUS MEDENBACH - Zeitzeugen berichten wie es früher war", vor.

Das Buch kann man für 7,--€ erwerben bei:

  • Dieter Engel, Medenbach, In der Hofreite 21a, 06122/12427
  • Dieter Hofmann, Medenbach, Im Birkenstück 4, 06122/12478
  • Rollladen, Medenbach, In der Hofreite 13
  • Blumen Geiß, Medenbach, Hockenbergstr. 2
  • Sonnen-Apotheke Breckenheim, Alte Dorfstraße 29
  • Buch VorOrt, Bierstadt, Poststr. 2
  • Erbenheimer Anzeiger, Erbenheim, Wandersmannstr. 15

„Geschichte und kleine Geschichten aus Medenbach – Zeitzeugen berichten wie`s früher war“

Zum Jubiläum des Heimatvereins erscheint der zweite Band 
Das Buch möge „Orientierung bieten in einer unübersichtlichen Welt“, wünschte Dieter Engel, der Vorsitzende des Medenbacher Heimat- und Geschichtsvereins, in seiner Eröffnungsrede. Sein 25-jähriges Jubiläum hatte der Verein zum Anlass genommen, um am 19. März in das neu eröffnete Bürgerhaus einzuladen und einem interessierten Publikum Dieter Hofmanns zweites Buch „Geschichte und kleine Geschichten aus Medenbach“ zu präsentieren. Dadurch, dass viele Zeitzeugen zu Wort kommen, wird anhand von „kleinen Geschichten“ die „große Geschichte“ nachgezeichnet. Durch die Veranstaltung führte der Autor selbst, ein pensionierter Geschichtslehrer und ehemaliger Schulleiter. Etliche Artikel waren im VorOrt erschienen, bevor sie nun zum zweiten Mal mit weiterem Bildmaterial ergänzt in einem Buch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Trotz widriger Witterungsverhältnisse waren knapp 100 Personen der Einladung des Vereins in den mit Blumen geschmückten Gemeindesaal gefolgt. Dort wurden sie mitgenommen auf eine Reise in die Vergangenheit, die durch eine Diashow medial unterstützt und durch Zeitzeugenberichte beeindruckend illustriert wurde. Die Zuhörer erfuhren, dass frühste Siedelungen im Raum Medenbach bis in die Stein- Kelten- und Römerzeit zurückverfolgt werden konnten. Der Schwerpunkt der Präsentation lag jedoch auf der Ortsgeschichte im 20. Jahrhundert. Viel nteressantes war auch aus dieser Zeit über die Kirchen- und Schulgeschichte zu erfahren.
Faszinierende Schwarzweiß-Fotos zeigten „Dreschmaschiner“, Ärzte und Tierärzte im Einsatz, Aufmärsche der Hitler-Jugend, Beispiele früher Motorisierung, oder ausgelassene Szenen in der Gastwirtschaft. Dass es oft bei harter Arbeit auch lustig zuging, konnte der Zeitzeuge Rudi Noll, aus einem landwirtschaftlichen Betrieb mit einer Gastwirtschaft stammend, berichten. Mit Sinn für Humor erzählte er, wie er sich als junger Mann einmal von oben bis unten mit Kuhmist besudelte, als er das – vermeintliche! - Rind eines Freundes einfangen wollte. Als dies nicht gelang, wurden die schmutzigen Kittel anders herum gedreht und man ging in die Wirtschaft.

Werner Fischer stammt aus einer Arbeiterfamilie mit neun Kindern. Mit anschaulichen Details erzählte er von den Entbehrungen, die er erleiden musste und von der Mühsal, die damit verbunden war, das magere Familieneinkommen aufzubessern: „Ich habe in den Scheunen Heu ‚getrappelt‘, dem Bauern für ein Wurstbrot den Gaul geführt, Schuster Theo Dambmann die reparierten Schuhe ausgetragen sowie Brötchen für Bäcker Seibert zu den Kunden gebracht. Für die Botendienste gab es jeweils zwischen ein und zehn Pfennig.“     

Ernst Esaias schließlich schilderte seine Lehrjahre als Bäckergeselle, und es wundert nicht, dass er noch vor der Abschlussprüfung mit Magengeschwüren im Krankenhaus lag: Arbeitszeiten von 10 Stunden und mehr, plus Samstagsarbeit. Ständige Abrufbarkeit für Botengänge. Eine Unterbringung im Dachstuhl seines Meisters, auch bei Zimmertemperaturen von minus 8 Grad. Verhältnisse, die aus heutiger Sicht unvorstellbar sind.

Bevor das Publikum Gelegenheit hatte, mit dem Autor, den Zeitzeugen oder den Vereinsmitgliedern bei Schnittchen und Sekt ins Gespräch zu kommen, dankte Dieter Engel all jenen, die zum Gelingen des Buches und des Tages beigetragen hatten: Karl Heinz Schon für die Bildbearbeitung und die Diashow, der Kerbegesellschaft für die Beschallung, den Damen für die Häppchen und Dekoration, dem Ortsbeirat, der Nassauischen Sparkasse und dem Kulturamt für die finanzielle Unterstützung,  Helga und Dagmar Hofmann für das Redigieren, Michaela Berndt und Frank Zammert für Layout und Schlussredaktion, den Zeitzeugen für ihre persönlichen Berichte und vor allem Dieter Hofmann für seinen Fleiß, seine Gewissenhaftigkeit und sein großes Engagement.

Das 192 Seiten umfassende Buch „Geschichte und kleine Geschichten aus Medenbach – Zeitzeugen berichten wie`s früher war“ mit einer erstaunlichen Sammlung alter Fotografien lädt zum Durchblättern, Betrachten und Verweilen ein.

Für Bilder von der Buchpräsentation klicken Sie bitte <hier>

Dieter Engel feierte seinen 70. Geburtstag

Der 1. Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Medenbach feierte Ende Februar 2018 seinen 70. Geburtstag in der Pfarrscheune Medenbach.

Für Bilder von der Geburtstagsfeier klicken Sie bitte <hier>

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Heimatmuseum 2018

Das Heimatmuseum bleibt bis auf weiteres wegen Renovierung geschlossen !!

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Neue Gießkannen für den Friedhof

Bericht aus dem Erbenheimer Anzeiger vom 4. August 2017 - ust

Bis vor kurzem gab es auf dem Medenbacher Friedhof noch zu wenige Gießkannen – und von denen, die noch da waren, war so manche kaputt. Seit Montag dieser Woche ist das anders: Der Heimat- und Geschichtsverein 1993 Medenbach e.V. spendete zwei Dutzend neuer Gießkannen für den Friedhof. Die Idee dazu hatten die 1. Kassiererin des Vereins, Brigitte Kleffmann (auf dem Foto links), sowie die 2. Kassiererin Edeltraud Engel (rechts). Beide stimmten sich mit der Medenbacher Ortsverwaltung ab und am Anfang dieser Woche war es soweit – die neuen grünen Gießkannen mit der Aufschrift „Heimatverein“ wurden an den jeweiligen Wasserstellen des Friedhofs aufgehängt – eine tolle und lobenswerte Aktion.